Einige Fotos von unseren ehemaligen, derzeitigen und zukünftigen Zugmaschinen.
Die Geschichte zu unseren Zugmaschinen, die Sie auf dieser Seite finden:
Ursprünglich war es eigentlich nicht wirklich geplant, dass wir mit den Bauwagen Touren durchführen. Diese Idee kam erst bei der Verwirklichung des Projekts. Der Bauwagen sollte eigentlich als Treffpunkt dienen. Nach "Lieferung" des Bauwagens wurde dann auch der Gedanke an einen mobilen Bauwagen ausgebaut. Der Bauwagen sollte nicht nur auf dem Grundstück beweglich sein, sondern auch auf öffentlichen Straßen gezogen werden. Selbst-verständlich wurden hierzu die gesetzlichen Vorlagen zur Verkehrssicherheit beachtet. (Lichtanlage, geforderten Rückstrahler und die 25er-Kennzeichnung).
Dieses machte das Projekt admistratorisch ein wenig umfangreicher, da wir die rechtlichen Bestimmungen und die fahrzeugtypischen "Grenzen" beachten mussten. Wir konnten jetzt nicht mehr alle möglichen "Einbauideen" verwirklichen, da wir das Gesamtgewicht beachten mussten und zusätzlich die rechtlichen Bestimmungen hinsichtlich eines zulassungsfreien Fahrzeugs. Wir wollten ja unbedingt vermeiden, dass dieser Bauwagen als Wohnwagen bezeichnet wird. Somit haben wir auf eine Bettfunktion verzichtet.
Nachdem wir diese "Hürden" genommen hatten benötigten wir selbstverständlich eine passende Zugmaschine. In erster Linie diente uns ein Fendt, der jedoch nicht bei allen Wetterbedingungen eingesetzt werden kann, da der Halter besonderen Wert auf die einmalige Erhaltung des Fendt aus dem Jahr 1977 legt. Somit benötigten wir eine dauerhafte Lösung. Diese dauerhafte Lösung sollte ein MCCormick D 430 aus dem Jahre 1961 sein.
Der MC Cormick wurde hinter einer Scheune gefunden und stand ca. 5 bis 7 Jahre ohne Schutz. Nach wochenlanger Vorbereitung und der anschließenden TÜV-Abnahme konnten wir dann eine Woche vor dem gemeinsamen Wochenende (23.10.2009 bis zum 25.10.2009)ein Lichttest am Bauwagen vornehmen. Jedoch zeigte sich an diesem Tag schon ein erheblicher Mangel am MC Cormick D 430. Der Schlepper fing an zu kochen. Somit wurde der MC Cormick noch am gleichen Tag in die Werkstatt geschafft. Kurz vor Tourbeginn kam die ernüchternde Nachricht: "Frostschaden" Motor grissen.
Somit war das Kapitiel "MCCormickD430 Zugmaschine" beendet, bevor es richtig begonnen hatte und wir standen vor dem gemeinsamen Wochenende ohne Zugmaschine da. Nach einem heftigen Verhandlungstelefonat, zwischen zwei nicht näher genannten Mitglieder konnte jedoch der Fendt rekrutiert werden.
Eine dauerhafte Lösung konnte das aber nicht sein und somit beschlossen wir eine neue Zugmaschine zu suchen. Nach kurzer Suche haben wir uns dann für einen Fordson SuperDexta entschieden. Er passte preislich und von der Leistung zu unseren Vorstellung. Den Fordson haben wir dann aus Flensburg/ Elbe abgeholt. Den ersten Einsatz im Wald konnte der neue Schlepper aus dem Jahre 1962 ohne Probleme abschließen. Die erste ausgedehnte Fahrt durchs Dorf konnte ebenfalls ohne Vorkommnisse abgeschlossen werden. Die technische Unterstützung bekommen wir von Herrn Hartmut Lindner, der unsere technischen Fragen beantwortet und uns hilfreiche Informationen zum Fahrzeug bereitstellt.
Für den Fall, dass die geplante Zugmaschine ausfallen sollte nehmen wir gerne wieder den Fendt in Anspruch.